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15. Spieltag – SV Traktor Kirchdorf – SV Rambin

Kirchdorf verabschiedet sich mit einem Remis in die Winterpause.

Nachdem sich der SV Traktor Kirchdorf unfreiwillig etwas mehr Spielpause gönnte, stand am gestrigen Tage das letzte Heimspiel 2015 auf dem Programm. Der Gast von der Insel Rügen belegt aktuell den 6. Platz der Kreisoberliga und strebt höher Ziele an als Landesklassenabsteiger. Kirchdorf indessen steckt mitten im erwarteten Abstiegskampf fest und benötigt jeden Zähler. Durch die gute Heimbilanz war ein Punktgewinn nicht undenkbar. Gute Nachrichten flatterten unter der Woche herein. Die stark ersatzgeschwächten Kirchdorfer konnten auf eine gute Startelf setzen und hatten mit Christoph Ody noch einen  richtigen „Kracher„ auf der Bank.  Steven Schwiemann und Richard Perschke gesellten sich dazu .Das letzte Hinrundenspiel stand unter der Leitung von Schiedsrichter Waldemar Scholle. Pünktlich um 13 Uhr ertönte der Anpfiff im Stadion „ Zur wilden Bache“.

Beide Mannschaften  begrüßten  sich vorher mit „Shakehands“, im späteren Spielverlauf war von Fairplay keine Rede mehr. Kirchdorf zeigte von der ersten Minute an , wer das Spiel gewinnen will. Trainer Sebastian Steinitz fand vor dem Spiel wohl die passenden Worte in der Kabine. Seine Jungs drängten den  Absteiger weit in die eigene Hälfte und provozierten Fehler. Leider konnte Marcel Jasmund einen verunglückten Abschlag von Gästekeeper Christian Kollwitz nicht entscheidend ausnutzen um die Führung zu erzielen. Die schwierigen Platzverhältnisse kamen beiden Mannschaften nicht zu Gute. Schiedsrichter Scholle setzte noch einen obendrauf und leitete die komplette Partie in Turnschuhen. Wer den tiefen und rutschigen Acker in Kirchdorf kennt, weiß wie schwer dieser zu bespielen ist. Rambin war vorwiegend damit beschäftigt die wacklige Defensive zu stärken. Kirchdorf wurde ab der 20. Spielminute dann auch das erste mal richtig zwingend. Eine Kopfballverlängerung von Mirko Ebert landete bei Richard v. Randow. Diese fackelte nicht lange und netzte zur verdienten Führung ein. Nach einer langen Durststrecke war der Bann für Richard v. Randow endlich gebrochen. Kirchdorf spielte mit der Führung im Rücken konsequent weiter nach vorne und erarbeitete sich Torchance um Torchance. Die Kirchdorfer Defensive wurde im ersten Spielabschnitt kaum gefordert, dies änderte sich aber im zweiten Spielabschnitt.

Mit einem knappen 1:0 ging es für beide Mannschaften in die verdiente Halbzeitpause. Im zweiten Durchgang sahen die zahlreiche Zuschauer ein noch intensiveres und nervenaufreibendes Spiel. Die ersten Minuten der zweiten Halbzeit waren uninteressant. Beide Teams trauten sich nicht so recht, den entscheidenden Schritt zu gehen. Erst eine Standardsituation brachte wieder Gefahr. Kirchdorf ist in dieser Saison nach Eckbällen noch ohne eigenen Tor, dies änderte sich in der 55. Spielminute. Mirko Ebert führt den Eckball flach aus und findet wieder Richard v. Randow. Seine Direktabnahme findet den Weg ins Rambiner Gehäuse. Die 2-Tore-Führung hielt aber nicht lange an. Durch den erneuten Gegentreffer war der Gast nun endlich aufgewacht. Das Spiel nahm nun an Fahrt auf  und Schiedsrichter Scholle war mitten im Geschehen, zumindest aus seiner Sicht. Nickligkeiten und Provokationen standen nun meist im Vordergrund, was dem Kirchdorfer Spiel überhaupt nicht gut tat. Der Spielfluss war nun komplett weg und Rambin nutzte dies eiskalt aus. In der 60. Spielminute unterschätze Rico Spakowski eine Flanke von der rechten Seite. Den Kopfball konnte Erik Paeplow noch abwehren, beim Nachschuss von Rene Paul Reinold war er aber machtlos. Der Anschlusstreffer fiel zu einem ungünstigen Zeitpunkt für die Kirchdorfer. Einige Senioren in Kirchdorf fühlten sich in ihrer Mittagsruhe gestört, denn häufig hörten sie laute Schreie vom Sportplatz und wachten so schreckhaft auf. Nach kurzer Rücksprache wurden  Sie darüber aufgeklärt, dass der SV Rambin zu Gast sei. Schiedsrichter Scholle verlor in der Folgezeit komplett den Faden. Abseitssituation die keine waren, wurde  angezeigt. Ebenso wurde die Schauspielerei auch nicht geahndet und  entsprechend bestraft .Die Kirchdorfer Spieler waren fassungslos. Kirchdorf wäre somit 2-3-mal komplett frei durch gewesen. Die Möglichkeit das vorentscheidende Tor zu erzielen, wurde den Gastgebern verwehrt. Diese unruhige Phase nutzte dann wieder der Gast aus. Mit einem Distanzschuss von der Strafraumgrenze wurde der Ausgleich erzielt. Der gefährliche Aufsetzer schien nicht unhaltbar gewesen zu sein. In den letzten 20 Spielminuten war es ein offener Schlagabtausch von beiden Teams.

Trainer Sebastian Steinitz wollte nochmal frischen Wind in die Partie bringen und brachte den schnellen Youngster Steven Schwiemann. Mit dieser Einwechslung lag er goldrichtig. Auch der eingewechselte Christoph Ody sorgte über die linke Seite für mehr Gefahr. Kirchdorf erhöhte nach dem Ausgleich nochmal die Schlagzahl und kam noch zu gefährlichen Torabschlüssen, die aber oftmals glänzend vom Gästekeeper pariert wurden. In der Schlussphase kochten die Emotionen über. Frank Lindhorst köpfte in der 90 Minute den Ball noch an die Latte. Der Siegtreffer blieb den Kirchdorfern am Ende verwehrt. Der Landesklassenabsteiger kommt mit einem blauen Auge davon unter der tatkräftigen Mithilfe des Schiedsrichters. Kirchdorf hängt mit diesem Remis weiter Abstiegskampf fest, hat aber Sichtkontakt zu den begehrten Nichtabstiegsplätzen. Der SV Traktor Kirchdorf verabschiedet sich mit einem tollen Spiel von den eigenen Fans und freut sich nun auf die verdiente Winterpause. 

Ein ausführliches Hinrundenfazit wird bald folgen!!!!!!

 

für Kirchdorf spielten:

 

Erik Paeplow, Denis Kehring (K), Andreas Hannemann, Rico Spakowski( Christoph Ody), Frank Lindhorst, Konrad v. Randow, Marcel Jasmund, Steffen Ebert ( Richard Perschke ),Daniel Eichstädt ( Steven Schwiemann) , Mirko Ebert, Richard v. Randow

 

Trainer: Sebastian Steinitz

 

Betreuer: Gregor Renner & Karl Arelt

 

Schiedsrichter: Waldemar Scholle

 

Zuschauer: 30

 

Fotografen : Falko Berger & Sebastian Taraschinski

 

Tore:

 

1:0 Richard v. Randow

2:0 Richard v. Randow

2:1 Rene Paul Reinold

2:2 Rene Heller

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