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SV Traktor Kirchdorf – ESV Lok Stralsund 1:3 (1:2) 

5.Spieltag / Play-off Runde

SV Traktor Kirchdorf – ESV Lok Stralsund 1:3 (1:2)

Kirchdorf muss schmerzliche Heimniederlage einstecken

Nach dem Debakel unter der Woche in Velgast, musste der SVK gleich wieder antreten. Eine gute Möglichkeit auf Wiedergutmachung. Unter besten äußerlichen Bedingungen pfiff Waldemar Scholle die Partie im Stadion zur wilden Bache an. Trainer Steinitz nahm nur einen Wechsel in der Startformation vor und vertraute sonst den selben Spielern wie am Dienstag. Kirchdorf war in der ersten Halbzeit durchaus gewillt,das Spiel zu bestimmen. Leider führten zwei individuelle Fehler zu unnötigen Gegentoren. Daniel Eichstädt glich in der 19. Spielminute zum 1:1 aus. Zuvor waren die Gäste aus Stralsund mit 0:1 in Führung gegangen. Tobias Becker schoss sich kurioserweise selber an und machte den Ball für den Kirchdorfer Torwart somit unhaltbar. Kirchdorf zeigte sich nach dem Ausgleichstreffer selbstbewusster. Gute Spielzüge brachten dennoch nicht den gewünschten Erfolg. Einen nennenswerten Freistoß von Jarno Juchatz entschäfte ESV-Keeper Tommi Stein dann noch glänzend. In der 42. Spielminute leistete sich der SVK einen kapitalen Fehler im Spielaufbau und leitete so den Führungstreffer durch Wahidi ein. Sein Schuss wurde noch unglücklicherweise durch Abwehrspieler Silvio Schacht abgefälscht und landete in den eigenen Maschen. Mit diesem Nackenschlag ging es dann auch in die Pause. Trainer Steinitz war trotz des Rückstandes guter Dinger, dass sein Team im zweiten Durchgang das Ruder noch herumreißen kann.“Natürlich war nicht alles Gold, was glänzte“.

Leider konnte der SVK nicht an die Leistung im ersten Durchgang anknüpfen. Zu einfache Fehler im Aufbauspiel und die nötige Passgenauigkeit waren nicht vorhanden um den Gegner in die eigene Hälfte einzuschnüren. Der ESV glänzte mit körperbetonter und gradliniger Spielweise. Kirchdorfer löste mit Eric Wejda und Chris Bollnow frühzeitig im zweiten Durchgang die defensive Absicherung auf und brachte zwei frische Kräfte um noch den Ausgleich zu erzielen. Leider konnte Kirchdorf nicht wirklich Druck aufbauen. Wirklich gefährlich wurde es nur, wenn es zu Standardsituiationen kam. In der 76. Spielminute kam dann der endgültige Knockout für den Gastgeber. Nach einem Einwurf konnte sich Willy Sydow gleich durch 3 Gegenspieler tanken und den Ball im Kirchdorfer Gehäuse unterbringen. Kirchdorf kämpfte zwar noch um jede Chance die sich ergab, aber nennenswertes kam nicht mehr dabei raus. Stralsund barrikadierte sich um den eigenen Strafraum und ließ wenig zu. Durch die ein oder andere Kontermöglichkeit hätte das Ergebnis eventuell noch höher ausfallen können. Somit kassiert der SVK binnen einer Woche gleich zwei deutliche Niederlagen. Silvio Schacht und Erik Paeplow brachten es nach dem Spiel kurzer Hand auf den Punkt.  „Das Selbstvertrauen und die Selbstverständlichkeit den normalen Pass vernünftig zu spielen, ist momentan nicht gegeben. Wir müssen nun schnellstmöglich die Wende einleiten um am Ende nicht als letzter aus der Play-off Phase hervorzugehen. Das Potenzial ist durchaus gegeben, wir müssen es nur mal wieder über 90 Minuten auf dem Platz abrufen.“ Schon am nächsten Wochenende besteht die Möglichkeit dazu. Dann trifft der SVK zuhause auf den Velgaster SV. Anstoß ist wie gewohnt 15 Uhr.

Für Kirchdorf spielte:
Erik Paeplow, Silvio Schacht, Frank Lindhorst(K), Chris Bollnow(64. Johannes Nehls), Daniel Piesche, Eric Wejda(64. Steven Schwiemann), Tim Fischer, Daniel Eichstädt, Marcel Jasmund, Andreas Hannemann, Jarno Juchatz (85. Gregor Renner) 

Trainer: Sebastian Steinitz

Betreuer: Falko Berger

Schiedsrichter: Waldemar Scholle

Zuschauer: ca. 35

Tore:
0:1 Tobias Becker
1:1 Daniel Eichstädt
1:2 Wahidi
1:3 Willy Sydow

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